Historie

Die Entstehung der Wertanalyse

1947 herrschten, wie überall nach dem zweiten Weltkrieg, in der amerikanischen Industrie Produktionsengpässe und Materialknappheit. Dieser Umstand zwang die Firma General Electric (GE) einen Teil ihrer Rohstoffe zu substituieren. Es zeigte sich, dass diese Maßnahmen sowohl technische Verbesserungen als auch niedrigere Kosten ergaben. Um diese Erkenntnis zu nutzen, suchte GE gezielt nach solchen Maßnahmen, die den Wert von Produkten erhöhen.

Nach Deutschland kam die Wertanalyse dank Prof. Hermann Krehl, der bei seinem Arbeitgeber Bosch von amerikanischen Vorreitern und Anwendern die Wertanalyse kennenlernte. Er erkannte die Bedeutung des methodischen Ansatzes für die deutsche Wirtschaft und gründete 1969 in Karlsruhe die Unternehmensberatung Krehl & Ried, die 1975 zu Krehl & Partner umfirmierte. Ende 1998 zog sich Hermann Krehl aus dem Unternehmen zurück.

Krehl & Partner. The Value Manager

Heute wird Krehl & Partner durch die drei geschäftsführenden Gesellschafter

  • Philipp Blattert, Jahrgang 62, Dipl.-Ing., seit 1996 bei Krehl & Partner
  • Dr. Marc Pauwels, Jahrgang 66, Dr.-Ing., seit 1999 bei Krehl & Partner
  • Sebastian Meindl, Jahrgang 70, Dipl.-Ing., seit 2004 bei Krehl & Partner

erfolgreich geleitet.

18 industrieerfahrene Ingenieure und Mitarbeiter im Back Office in Karlsruhe begleiten und unterstützen die Projekte.

Krehl & Partner wendet heute den ganzheitlichen Ansatz des Value Managements an. Das heißt nicht, dass die Methode Wertanalyse ausgedient hat, sondern sie wurde weiterentwickelt und durch neue Vorgehensweisen ergänzt. Die neue internationale Norm EN 12973 löste damit die offizielle DIN 69910 der Wertanalyse ab.