InnovateYourTeam – Mit Spurts zum schnelleren Innovationserfolg

Karlsruhe, 16.10.2015

Bild 1: Prof. Werner Engeln, Krehl & Partner
Bild 1: Prof. Werner Engeln, Krehl  & Partner erläuterte den Einsatz von Spurts in der Produktentwicklung (Bildquelle: Petra Kubin, Krehl & Partner)

„Ich fand die Veranstaltung als überaus gelungen. Meine Erwartungen daran wurden voll erfüllt... Insbesondere der Vortrag von Dr. Engeln, der speziell die Anwendung von "Spurts" im "Lean Development" erörterte, fand mein gesteigertes Interesse. Als sehr unterhaltsam fand ich den Vortrag und die Ausführungen von Dr. Sebastian über die angewandte Hirnforschung, die ich sehr interessant fand und die mir viele neue Impulse und Denkansätze gegeben haben.“ So das Resümee eines Teilnehmers der zweiten Veranstaltung von Krehl & Partner am 25.09.15 im ZKM in Karlsruhe zu den  Themen Spurts in der Produktentwicklung und den Erkenntnissen aus der Hirnforschung zum Thema Teamsteuerung. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Vortrag von Beatrice Eichten, Geschäftsführerin der becorp GmbH, die Einblicke in die Produktentwicklung beim eigenen Unternehmen gewährte. Das Credo der Veranstaltung war, in kleiner Runde einen intensiven, offenen Austausch zu  gewährleisten. Die Fragen der Teilnehmer nahmen breiten Raum ein. Themen und Referenten wechselten und die Inhalte waren so praxisgerecht aufbereitet, dass die Teilnehmer diese sofort im Alltag umsetzen können.

Bild 2: Dr. Sven Sebastian, Proventika

Bild 2: Dr. Sven Sebastian, Proventika veranschaulichte auf unterhaltsame Art die Erkenntnisse aus der Hirnforschung (Bildquelle: Petra Kubin, Krehl & Partner)

 Prof. Dr. Engeln von Krehl & Partner zeigte in seinem Vortrag auf, wie es gelingt, durch den gezielten Einsatz von „Spurts“ Produktentwicklungen schneller umzusetzen. Die größten Hürden stellen dabei unter anderem das Tagesgeschäft der Mitarbeiter und die daraus resultierenden Störungen dar. Bei den Spurts werden, wie im Scrum-Konzept, Freiräume geschaffen und die Mitarbeiter können in den kreativen Prozess „abtauchen“. Dadurch werden schneller bessere Ergebnisse erzielt.

Das verdeutlichte vor allem auch das Praxisbeispiel der becorp GmbH, der es durch den Einsatz von Spurts gelang, sich mit eigenen Produkten am Markt zu platzieren. Die becorp GmbH entwickelt und  baut verschiedene Serienmaschinen mit Einsatz in der Bio-Technologie zur DNA-Separation mittels Magnetismus. Die Priorisierung von Kundenprojekten verhinderte den Aufbau der eigenen Produkte in der Vergangenheit.

Dr. Sebastian von der Proventika beleuchtete die Thematik aus Sicht der Hirnforschung. Welche Freiräume braucht unser Gehirn, um innovativ zu sein? Kann jeder innovativ sein? Und wie beeinflusse ich einzelne Teammitglieder? Am Beispiel des Bedenkenträgers, der stets die Risiken und weniger die Chancen in Projekten sieht und der jedem hinlänglich bekannt sein dürfte, erarbeitete Dr. Sebastian eine gemeinsame Strategie, wie man dieses Teammitglied „knackt“. Dazu muss man verstehen, warum jemand zum Bedenkenträger wird. Es sind immer Erfahrungen, die wir machen und dann speichern. Unser Gehirn „googelt“ quasi in jeder Situation durch unsere Erinnerung und sucht Muster. Umso wichtiger sind wertschätzende Kommunikation und die Fokussierung auf den Nutzen sowie den Spaß. In besonders schwierigen Teams, speziell bei interkulturell besetzten Arbeitsgruppen, können da eine neutrale Moderation und ein Coaching einzelner Teammitglieder hilfreich sein.

Das ZKM in Karlsruhe bot für die Veranstaltung den idealen Rahmen - ein Haus aller Medien und Gattungen, ein Haus sowohl der raumbasierten Künste wie Malerei, Fotografie und Skulptur als auch der zeitbasierten Künste wie Film, Video, Medienkunst, Musik, Tanz, Theater und Performance. Ein Haus der Innovation und Kreativität. Im Anschluss an die Veranstaltung bot sich die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen.

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